Drei närrische Tage in Schwaney: Die Liebe kam ins Ellertal
Mit einem furiosen Gala-Abend bei hochklassigen Tanzauftritten und mitreißender Partymusik eröffnete der Schützenverein Schwaney am 14. Februar ein Karnevalswochenende, das seinem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen ließ.
Besonders die tänzerischen Darbietungen sorgten für eine Atmosphäre, die die Gäste immer wieder von den Stühlen riss.
Unter dem Motto „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“ folgten zwei weitere Tage voller Partystimmung, Kreativität und närrischer Lebensfreude.
Der große Gala-Abend fiel in diesem Jahr auf den Valentinstag, und so stand das Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar ganz im Zeichen des Mottos „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“.
Den Anfang machte der Gala-Abend am Samstag, gefolgt von der Bütten-Gala am Sonntag, bei der das bestens aufgelegte Moderatorenteam Jonas Leineweber und Petra Fromme das zahlreich erschienene Publikum locker und souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte.
Passend zum Motto war nicht nur das Bühnenbild detailreich auf das Thema „Liebe“ abgestimmt, auch das Moderatorenduo erschien in leuchtendem Rot.
Nach einer hinreißenden Ode an die Vielfalt der Liebe und ihre unterschiedlichen „Typen“ zog der Elferrat ein – kostümiert als verschiedenste „Boten der Liebe“.
Danach nahm das furiose Bühnengeschehen seinen Lauf und präsentierte dem feierfreudigen Publikum einen Höhepunkt nach dem anderen.
Gleich im ersten Programmpunkt des Gala-Abends setzte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem traditionellen Gardetanz in schmucken Uniformen ein Ausrufezeichen. Mit strahlendem Lächeln meisterten die Tänzerinnen selbst die anspruchsvollsten Figuren.
Für viele Lacher sorgten anschließend die vom „Alles-Klar-Orchester“ bekannten Detlev Schonlau und Norbert Johlen, die – diesmal ohne Orchester – mit ihrem Kabarettauftritt überzeugten. Als sie nach dem komödiantischen Teil aber dann doch keine Lust mehr zum Musizieren hatten, riefen sie per „Musiker-Nothotline“ kurzerhand die Altenbekener „Day and Light Drummer“ zu Hilfe, die mit mitreißender Trommelmusik sowie begeisternden Show- und Lichteffekten auftraten.
Mit ihrer Performance „Magic Moments“ zeigte die Nachwuchstanzgruppe TuS Dance 3 eine beeindruckende Leistung. Die junge Gruppe begeisterte mit einer präzisen und ausdrucksstarken Choreografie, die das Publikum spürbar mitriss. Im Sketch „Froschkönig“ interpretierten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Grimmsche Märchen mit zahlreichen Hommagen an bekannte Lieder neu und animierten das Publikum immer wieder zum Mitsingen. Mit Geschichten aus dem Dorfleben verlieh „Dorfkind“ Andre Pladwich seiner Stand-up-Comedy unverkennbares Schwaneyer Lokalkolorit.
Obwohl die Altenbekener „Bollerborner“ erst tags zuvor ihre eigene große Karnevalsveranstaltung bestritten hatten, bereicherten sie den Gala-Abend mit zwei starken Auftritten. In ihrer Performance „Bollerborn Goes Africa“ entführten sie das staunende Publikum mit kraftvollen Klängen und eindrucksvollen Kostümen in die Welt des Musicals „König der Löwen“ und damit in die afrikanische Savanne.
Gleich nach der Pause legte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem Showtanz „Menschen und Maschine – Ein Tanz der Zukunft“ eindrucksvoll nach und riss das Publikum erneut von den Sitzen. Mit aufwendigen Kostümen und eigener Bühnendekoration griff die Garde ein hochaktuelles Thema tänzerisch auf: die Zusammenarbeit von Mensch, künstlicher Intelligenz und Robotik. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.
Erstmals traten die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ in Schwaney auf. Die seit 1972 aktive Gruppe begann ihren Musikmix zunächst ruhig mit „1000 Mal berührt“, rockte anschließend als KISS mit hautengen Kostümen und markanter Schminke die Bühne und bezog schließlich beim „Münchner Hofbräuhaus“ auch den Elferrat mit ein. Spätestens hier hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.
Beim zweiten Auftritt der „Bollerborner“ als Männerballett verschlug es Michael „Marty McFly“ Auffenberg auf seiner Flucht vor wütenden Mitbürgern aus der Nachbarortschaft zunächst in die Vergangenheit. Auf seiner Reise „Zurück in die Zukunft“ begegnete er unter anderem den Blues Brothers, Tänzern der Disco-Ära und den Backstreet Boys, bevor er schließlich wieder bei den Bollerborner Tänzern der Gegenwart ankam.
Als DJ Ötzi sorgte Felix Beine, unterstützt von weiteren „Arts of Darts“, für ausgelassene alpenländische Feierstimmung. Mit ihrem Partytanz „High School Musical“ zeigte die Tanzgarde Schwaney noch einmal ihr Können – als Cheerleader, die ihre Basketballspieler feierten, unterstützt von Tänzern des Männerballetts. Wer nun dachte, die Höhepunkte des Abends seien bereits erreicht, wurde vom Auftritt des Männerballetts eines Besseren belehrt: In „Herr der Ringe – Tanz der Gefährten“ zeigten die jungen Männer eine beeindruckende Performance im tolkienschen Kampf von Gut gegen Böse – ein großartiger Vorgeschmack auf den Schwaneyer Männerballettcontest am 7. März.
Mit dem großen Finale aller Akteure endete der furiose Karnevalsabend. Dabei wurde es noch einmal richtig eng auf der Bühne, denn noch nie standen mit über 100 Mitwirkenden so viele Akteure gemeinsam im Finale. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Unter musikalischem Ansporn von DJ Andre Pladwich ging es anschließend nahtlos in die After-Show-Party über – gefeiert wurde noch bis tief in die Nacht in der Schützenhalle.
Bei der Bütten-Gala am Sonntag ergänzten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Programm des Vorabends um drei weitere Sketche. In „Haus-OP“ wurde humorvoll gezeigt, was in Zeiten zunehmender Einsparungen im Gesundheitswesen vielleicht bald Realität werden könnte: Eine Hausfrau (Petra Fromme) führte mit Unterstützung von Magd Monika Knoke und Opa Nicole Lütkemeier eine Operation auf dem Küchentisch durch – live übertragen aus dem Esszimmer von Fernsehteam Gabi Weber und Manuela Stiewe. Mit Erfahrungen aus Hausschlachtungen und dem großen medizinischen Hausbuch ging sie routiniert, wenn auch recht robust vor – sehr zum Leidwesen der Moderatorin des Fernsehteams. Im Sketch „Spiel des Jahres“ wurde Fußballfan Christiane Dunsche, während des Fernsehabends vom „Spiel des Jahres“ abgelenkt, nicht nur von Einbrecherin Yvonne Goeken um Bargeld, Sparbuch und Tafelsilber erleichtert, sondern auch noch von seiner ohnehin vernachlässigten Ehefrau betrogen. In „Im Restaurant“ zeigten Christiane Dunsche, Mechthild Knoke und Monika Knoke, zu welch pikanten Verwerfungen überoptimierte Abläufe führen können.
Mit einem humorvollen „Boxkampf“ zweier Lokalmatadore sowie einer Queen-Musikdarbietung waren auch die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ noch einmal vertreten und ernteten begeisterten Applaus.
Das „Alles-Klar-Orchester“ unter der Leitung von Norbert Johlen brachte mit „Witz und Musik“ die Karnevalsstimmung auf einen weiteren Höhepunkt. Neben Karnevalsklassikern zum Mitsingen und Mitschunkeln berichteten Norbert Johlen und Detlev Schonlau augenzwinkernd aus dem Leben bekannter Dorfbewohner. Auch die Nachwuchstanzgruppe „TuS Dance 2“ zeigte mit ihrem Kindertanz eindrucksvoll, dass sich Schwaney um tänzerischen Nachwuchs keine Sorgen machen muss.
Den Abschluss des Karnevalswochenendes bildete der Rosenmontag, der ganz im Zeichen der jüngsten Jecken stand. Beim Kinderkarneval, vorbereitet und moderiert von Rebekka Wiethaup, unterstützt von Barbara Wollf, war die Halle gut gefüllt. Kinder, Eltern und Großeltern verfolgten gemeinsam die Vorführungen der Akteure. Wie bei den Großen gab es auch hier einen Kinder-Elferrat, der helfend im Hintergrund wirkte, dabei übernahmen Josi Gehring und Emma Malewski auch die Co-Moderation.
Akteure waren Tus Dance-Tanzgruppen in verschiedenen Altersklassen, das Eltern Kind Turnen (angeleitet von Christiane Dunsche), TuS Dance Minis (angeleitet von Stefanie Böddeker) sowie Turngruppen der Grundschule und der Kindergärten (angeleitet von Christiane Dunsche und Irina Burmester).
Für leckere Waffeln sorgte Familie Auffenberg, für krosse Pommes und Nuggets die Schießsportabteilung.
Neben zahlreichen Tanzauftritten sorgten Mitmach-Aktionen dafür, dass die Kinder nicht nur zusahen, sondern selbst auf und vor der Bühne aktiv wurden. So ging auch diese Veranstaltung – mit viel Spaß und Abwechslung – für das junge Publikum wieder viel zu früh zu Ende.
Ein grandioses Partywochenende, das einmal mehr gezeigt hat:
Schwaney kann – und will – Karneval. Und das über alle Altersgruppen hinweg.
Die Geschützten Bühnenweiber von Schwaney ließen am 6. Februar die Puppen tanzen -
und das nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinne!
Moderatorin Petra Fromme eröffnete das Programm als tanzende Spieluhr–Ballerina und führte anschließend gut gelaunt und charmant durch das Programm.
Nach dem fetzigen Gardetanz zeigten Christiane Dunsche, Mechthild Knoke und Monika Knoke, zu welch pikanten Verwerfungen zu stark optimierte Abläufe im Restaurant führen können, was schon den ersten Lachflash auslöste.
Womöglich muss es in Zeiten der Einsparungen im Gesundheitswesen demnächst öfter passieren: Eine Haus-OP an Patientin Ingrid Hutsch, durchgeführt von Hausfrau Petra Fromme mit Hilfe von Magd Monika Knoke und Opa Nicole Lütkemeier, sogar live aus dem Esszimmer übertragen von Fernsehteam Gabi Weber und Manuela Stiewe. Mit dem Wissen von vielen Hausschlachtungen und aus dem großen medizinischen Hausbuch ging die Operateurin auf dem Küchentisch routiniert vor, das robuste Vorgehen verlangte einen starken Magen.
Vor Gericht sah man drei von ihnen kurz darauf wieder, denn es galt die finanzielle Seite eines „Ausrutschers“ am Rande einer Feier zu klären.
Bei der Rückreise nach Deutschland wurde die fromme Pilgerin Nicole wurde vom Zollbeamten Ramona Urban beim Schmuggel erwischt - dass ein Kanister Schnaps bei Abfahrt aus Lourdes noch reinstes Weihwasser gewesen sein sollte und es sich um ein Wunder handele, wollte der Zoll dann doch nicht glauben.
In einer Choreografie von Petra Fromme ließ der Puppenspieler von Mexiko zwar zunächst die Marionetten tanzen, die wollten aber nicht mehr ferngesteuert werden und befreiten sich zu den Klängen von „I want to break free“ schließlich von ihren Schnüren.
Abgelenkt durch das Fußballspiel des Jahres, wurde Fußballfan Christiane beim Fernsehabend nicht nur von Einbrecher Yvonne Goeken um Bargeld, Sparbuch und Tafelsilber erleichtert, sondern auch noch mit seiner ohnehin vernachlässigten Ehefrau betrogen.
Das Publikum bog sich immer wieder vor Lachen!
Der Froschkönig, vorgelesen von Märchentante Kirsten Rauer, wurde mithilfe von unzähligen Popsongs witzig und schwungvoll neu interpretiert, was das Publikum immer wieder zum Mitsingen animierte.
Weitere, mit Spannung erwartete Höhepunkte waren der Showtanz und der Partytanz der Schwaneyer Tanzgarde, die alle Zuschauerinnen von den Sitzen rissen:
„Mensch und Maschine - Tanz der KI“ griff erneut ein aktuelles Thema auf und im „Highschool Musical, Schwaney Edition“ feierten Cheerleader ihre Basketballsportler, unterstützt durch Tänzer des Männerballetts.
Nach einem herzlichen Dankeschön an alle Helfer aus der Schützenbruderschaft und die Helferinnen von der KFD verabschiedeten sich die Spielerinnen, natürlich als (Muppet-)Puppen verkleidet, und die Garde unter großem Applaus in das anschließende Finale, um dann mit allen jecken Frauen gemeinsam den schönen Abend bis tief in die Nacht zu feiern.



Winterball zum Patronatsfest der St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney 2026
Eine glanzvolle Mischung aus Tradition und Partyabend
Am 17. Januar war es wieder soweit:
Die St. Sebastian Schützenbruderschaft Schwaney lud zum Winterball anlässlich ihres Patronatsfestes.
Das Fest begann mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, zelebriert von Pastor Martin Hufelschulte.
Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet durch Raphael Schütte an der Orgel und das Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney unter Leitung von Detlef Schonlau.
Nach dem Marsch zur Schützenhalle ehrten Brudermeister Hendrik Hillebrand und Oberst Julian Wiethaup Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Bruderschaft:
25 J. Christian Bentler, Sebastian Böddeker, Daniel Boettcher, Thomas Haase, Michael Knoke, Walter Schnückel-Rehermann und Benedikt Stiewe
40 J. Stefan Depping, Jörg Diller, Michael Disse, Andreas Görmann, Reiner Jost, Jens Kowalski, Michael Kröger, Dietmar Leineweber, Friedhelm Nolte, Heinrich Rehermann, Heribert Rehermann, Bernhard Schindler und Carsten Temme
50 J. Johannes Finke, Wilfried Haß, Werner Knoke, Hans-Josef Koch, Heiner Schäfers, Hans-Dieter Schneider, Franz-Josef Schrader und Herbert Stiewe
60 J. Hermann Bade, Anton Bentfeld, Franz Bentler, Hans-Josef Leineweber und Hermann-Josef Striewe
Zudem konnte noch eine Schießauszeichnung vergeben werden:
Schießmeister Leon Schönfeld zeichnete Frank Striewe mit der Goldenen Eichel zur Schützenschnur aus.
Auch die Ordensvergabe begleitete das Garde Musikkorps, das mit einer gelungenen Musikauswahl großen Appetit auf die kommenden Veranstaltungen zum 125jährigen Bestehen in diesem Jahr machte.
Der anschließende Festball wurde eröffnet mit dem Einmarsch der amtierenden Königspaare mit ihren Hofstaaten aus Schwaney (Königspaar Stefan und Yvonne Goeken) und der befreundeten Bruderschaften aus Altenbeken (Königspaar Heinrich Winsel und Gertrud Remmelmann) und Buke (Königspaar Andreas und Claudia Bertelt). Begrüßt werden konnten auch Jubelkönigspaare mit ihren Hofstaaten: Ignatz und Maria Schäfers (2006), Franz-Josef und Gertrud Görmann (2011) sowie Michael und Claudia Elwart (2016).
Viele Komplimente erhielt das liebevoll einem verschneiten Winterwald nachempfundene Bühnenbild.
Die Partyband „DOLCE VITA“ sorgte mit fetziger Musik und einer bestens aufgelegten Sängerin Chrissi Breker für tolle Stimmung und so wurde getanzt und gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.
Ein überaus glanzvoller Auftakt für das Schützenjahr 2026.



Brudermeister Hendrik Hillebrand eröffnete am 3. Januar um 19:30 Uhr die Generalversammlung und konnte außergewöhnlich viele Schützen in der Schützenhalle begrüßen - offenbar hatten die wichtigen Themen für guten Besuch gesorgt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres richteten Bürgermeister Matthias Möllers und der neue geistliche Ansprechpartner der Bruderschaft, Pastor Hufelschulte, Grußworte an die Versammlung.
In Kurztätigkeitsberichten wurden die Veranstaltungen des vergangenen Schützenjahres noch einmal in ihrer Vielfalt Revue passieren gelassen. Für das Bataillon trug Geschäftsführer Stefan Lütkemeier vor, für die Böllerschützen der Kommandierende Johannes Urban, für die Jungschützenabteilung der stellv. Jungschützenmeister Ethan Blu Smith und für die Schießsportabteilung der stellv. Schießmeister Valentin Fischer. Highlight des Jahres war erneut der Männerballettcontest, der 2025 erneut mit großem Erfolg stattfand.
Der Kassenbericht wurde vorgetragen von Schatzmeister Oliver Gehring. Nach den starken Ausgabensteigerungen in den Jahren 2023 und 2024 haben umfangreiche Korrekturmaßnahmen für eine Stabilisierung gesorgt, sodass der Kassenstand des Jahres 2025 deutlich verbessert und wieder ausgeglichen ist. Nach dem Prüfbericht der Kassenprüfer erteilte die Versammlung dem Vorstand mit Beifall Entlastung für die geleistete Arbeit.
Der Vertrag mit der Warsteiner Brauerei über die Getränkebelieferung läuft zum Ende 2026 aus. Daher hatten intensive Gespräche zu einer möglichen Verlängerung oder möglichen Alternativen stattgefunden. Die besten drei Optionen wurden der Versammlung vorgestellt, die sich für eine zukünftige Belieferung ab 2027 durch die Brauerei Krombacher entschied.
In der vergangenen Generalversammlung war der Vorstand dazu aufgefordert worden, sich Gedanken über eine mögliche Verlegung des Schützenfestes von aktuell Sonntag bis Dienstag auf Samstag bis Montag zu machen. Dazu hatten im vergangenen Jahr zahlreiche Gespräche stattgefunden, darunter auch ein Workshop und ein Informationsabend, zu dem nicht nur alle Mitglieder, sondern auch die Dorfbewohner zur Mitgestaltung eingeladen worden waren. Nach einer Erörterung der gesammelten Chancen und Risiken votierte die Versammlung mit großer Mehrheit für eine Beibehaltung der heutigen Festfolge des Schützenfestes von Sonntag bis Dienstag.
Nach einer Pause mit warmem Abendessen - hierfür geht ein Dank an die Familie Rüther - konnte mit den Wahlen fortgefahren werden. Die Wahlen fanden unter der erfahrenen Leitung von Wahlleiter Hermann Bergmann statt: Die Versammlung bestätigte Hendrik Hillebrand als Brudermeister sowie Joachim Guth als Medienreferent in ihren Ämtern. Als Adjutant für den im Juli verstorbenen Andreas Schlüter wurde Martin Görmann gewählt und für den ausscheidenden Bataillonsschießmeister Ingo Kloss wurde Bernd Ahlemeyer. In das Amt des stellvertretenden Schatzmeisters wurde Andreas Bölte gewählt. Auch der Jungschützenmeister Lucas Humpert, der bereits von der Jahreshauptversammlung der Jungschützen gewählt wurde, konnte von der Versammlung bestätigt werden.
Für ihre Schießleistungen wurden ausgezeichnet:
Mit der Grünen Schützenschnur: Leonie Knoke (Schülerklasse), Max Koch (Schülerklasse), Erik Koch (Schülerklasse) und Lucas Humpert (Jugendklasse). Mit der Grünen Eichel: Jan Koch (Schülerklasse), Lasse Stangier (Schülerklasse) sowie Ethan Blu Smith (Schützenklasse). Mit der Silbernen Eichel: Florian Koch (Jugendklasse). Mit der Goldenen Eichel: Malte Pätzold (Schützenklasse). Mit Plaketten zur Schützenschnur: In Bronze: Carsten Temme (Altersklasse), in Silber: Stefan Goeken (Altersklasse) und Matthias Stiewe (Altersklasse) sowie in Gold: Bernd Ahlemeyer (Altersklasse).
Für ihre Verdienste in der Bruderschaft konnten außerdem Verdienstorden vergeben werden:
Den Diözesanverdienstorden der Jugend in Bronze erhielten Erik Böddeker, Felix Kröger und Leon Schönfeld durch den stellvertretenden Bezirksjungschützenmeister Philipp Tegethoff.
Den Bataillonsorden in Bronze erhielten: Felix Beine, Ralf Bentler, Jan Görmann, Florian Koch, Lennart Oberst und in Silber: Jan-Wilhelm Lütkemeier.
Die Versammlung wählte einstimmig Anton Böddeker zum Ehrenoffizier, der Ende 2025 nach 23jähriger Vorstandsarbeit aus dem Westkompanievorstand ausgeschieden war und dankte Anton für sein Engagement mit stehendem Applaus.
Oberst Julian Wiethaup bedankte sich beim ausscheidenden Ingo Kloss mit einer Collage für seine Vorstandszeit. Auch mit einem Präsentkorb bei Jonas Leineweber für dessen umfangreiche Arbeit bei der Erstellung der in Kürze erscheinenden Chronik zur Geschichte der Schützenhalle Schwaney.
Im Anschluss gab Oberst Wiethaup einen Ausblick auf die Planungen für das Schützenjahr 2026, darin auch auf das kommende Schützenfest. Änderungen sind bei einigen Details in der Gestaltung des letzten Festtages auf Schützenfest in Planung: So wird beispielsweise die Pause nach dem Schützenfrühstück bis zum Antreten verkürzt. Damit ein Mittagessen an der Schützenhalle eingenommen werden kann, wird es ein attraktives Essensangebot geben. Auch das Programmangebot für Kinder und Jugendliche wird überarbeitet. Leider ist es trotz umfangreicher Gespräche nicht möglich gewesen, ein Fahrgeschäft zu verpflichten. Die Tanzmusik an allen drei Schützenfestabenden übernimmt die Tanzband „DOLCE VITA“, die mit ihrer Sängerin Chrissi bereits seit mehreren Jahren für beste Stimmung beim Winterball und Vogelschießen sorgt.
Kommende Veranstaltungen
Der Winterball zum Patronatsfest wird am 17. Januar gefeiert. Beginn ist um 17:00 Uhr mit Gottesdienst in der Pfarrkirche und ab 20:00 Uhr Festball mit Hofstaaten aus Altenbeken und Buke.
Karneval und Schützenfest finden früh im Jahr statt: Frauenkarneval am 6. Februar und das lange Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar sowie Männerballettcontest am 7. März.
Vogelschießen findet am 14. Mai und Schützenfest vom 24. bis 26. Mai statt.
2026 wird die Bruderschaft zwei besondere Veranstaltungen ausrichten:
Das alle drei Jahre stattfindende Egge-Königsschießen, bei dem König und Jungschützenkönig der drei Ortsteile der Eggegemeinde ermittelt werden, findet am 5. September statt.
Am 21. November wird der Bezirksverbandstag ausgerichtet, zu dem Abordnungen aus den 29 Vereinen des BHDS-Bezirks Paderborn-Land willkommen geheißen werden.
Brudermeister Hendrik Hillebrand schloss die Versammlung um 23:40 Uhr mit Dank für die gute Teilnahme und die faire Diskussion. Der Abend ging noch lange bei angeregten Gesprächen weiter.
Weitere Fotos hier







Abholung an der Pfarrkirche und Feierstunde in der Schützenhalle
Was wäre der Nikolaustag für unsere Kleinen ohne den Besuch des Nikolauses und ohne die Feierstunde in der Schützenhalle? Und so kam der Nikolaus auf Vermittlung des Schützenvereines auch in diesem Jahr wieder nach Schwaney.
Zunächst begrüßte Pfarrer Georg Kersting im Namen der Pfarrgemeinde den Nikolaus und den Knecht Ruprecht in der Pfarrkirche und geleitete beide durch die Kirche zum Hauptportal wo bereits viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern gespannt warteten. Am Portal sprachen Brudermeister Hendrik Hillebrand, Pfarrer Kersting und der Nikolaus einige Worte zu den Kindern.
Im Anschluss geleitete der Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr unter den Klängen des Bunderschützen Garde Musikkorps zusammen mit den Familien den Nikolaus und Knecht Ruprecht zur Schützenhalle.
Schnell füllten sich die Plätze in der stimmungsvoll geschmücken Halle, wo auch bereits heiße und kühle Getränke für die Besucher vorbereitet waren.
Oberst Julian Wiethaup begrüßte den Nikolaus in der Schützenhalle, der sich sehr über den herzlichen Empfang freute.
Rebekka Wiethaup trug im Anschluss den gebannt lauschenden Kindern die Geschichte des heiligen Nikolauses vor, der während einer schlimmen Trockenheit die Einwohner und Kinder der Stadt Myra durch ein Wunder aus einer Hungersnot retten konnte. Julia Görmann führte durch das weitere Programm, für das die Schwaneyer Kitas für den Nikolaus Tänze und Lieder einstudiert und vorbereitet hatten. Auch Kinder der Grundschule trugen dem Nikolaus Gedichte vor, zwischendurch spielte die Garde festliche Musikstücke. Der Nikolaus freute sich sehr über diese Vorträge - ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Im Anschluss bat der Nikolaus die Kinder nach vorn und konnte jedem Kind eine eigene Nikolaustüte überreichen, über 180 Tüten waren vorbereitet worden. Dabei hatten einige der Kinder Selbstgemaltes oder Selbstgebasteltes vorbereitet, das sie dem Nikolaus übergaben. Viele Familien nutzten die Gelegenheit für ein schönes Erinnerungsfoto mit dem Nikolaus.






