
Königspaar Julian und Rebekka Wiethaup
Großer Jubel herrschte am Himmelfahrtstag, 14. Mai, an der Schützenhalle Schwaney:
Um 17:45 Uhr holte Oberst Julian Wiethaup mit dem 87. Schuss den Rest des Adlers aus dem Kugelfang und sicherte sich damit die Königswürde der Bruderschaft. Der 36-jährige Landwirt erkor seine Frau Rebekka zur Königin.
Während des Vogelschießens hatten zwar noch dunkle Wolken über Schwaney gelegen, doch das Wetter hielt stand, sodass die Proklamation des neuen Königspaares bei strahlendem Sonnenschein stattfinden konnte.
Zum Hofstaat des neuen Königspaares gehören:
· Königsoffizier Patrick Sendermann und Lena Gerecke
· Königsoffizier Tobias Starke und Nadine Starke
· Jonas Leineweber und Nora Ringeisen-Leineweber
· Oliver Gehring und Pauline Osburg
· Markus Gerecke und Nancy Gerecke
Bereits zuvor wurden die Insignien ausgeschossen:
Leon Schönfeld wurde Kronprinz, Frank Elwart wurde Apfel- und Ingo Kloss Zepterprinz.
Beim Jungschützenvogelschießen setzte sich Erik Böddeker durch und wurde neuer Jungschützenkönig.
Die Insignien der Jungschützen gingen an Max Rehermann (Apfel) und Luis Benstein (Zepter).
Königspaar, Hofstaat und Jungschützen bleiben nun eine gute Woche Zeit, um sich auf das Schützenfest über Pfingsten vorzubereiten:
Die Festlichkeiten beginnen am Pfingstsonntag, 24. Mai um 15:30 Uhr mit dem Antreten auf dem Gemeindeplatz, dem Schützenhochamt, Ständchenmarsch durch das Eggedorf und dem Zapfenstreich auf dem Kirchplatz.
Den Abschluss des dreitägigen Ausnahmezustandes bildet der abendliche Festball am Dienstag, 26. Mai.

Der neue Jungschützenkönig Erik Böddeker, links Zepterprinz Luis Benstein, rechts Apfelprinz Max Rehermann

Apfelprinz Frank Elwart, Kronprinz Leon Schönfeld, Zepterprinz Ingo Kloss
Auch in diesem Jahr geleitete die Schützenbruderschaft zusammen mit dem Bundesschützen Garde Musikkorps am Weißen Sonntag 20 Kommunionkinder vom Pfarrheim zur Kirche zu ihrer Erstkommunion und zurück.
Den feierlichen Gottesdienst zur Erstkommunion zelebrierte Pastor Martin Hufelschulte.
1965 wurde in Schwaney ein Bauprojekt verwirklicht, das heute kaum noch vorstellbar erscheint: Am 16. Januar beschloss die Mitgliederversammlung des Schützenvereins den Neubau der Schützenhalle – nur wenige Wochen später begannen zahlreiche Helfer trotz Schnee und Kälte mit dem Abriss der alten Fachwerkhalle. Dank des außergewöhnlichen Engagements und umfangreicher Eigenleistungen konnte der Neubau nicht nur bereits am 23. Mai 1965 eingeweiht werden. Auch finanziell blieb das Vorhaben deutlich unter den Planungen: Statt der veranschlagten Summe fielen lediglich rund 50.000 DM an.
Zur Einweihung formulierte Pastor Franz Forthaus den Wunsch, die neue Halle möge „zum Zentrum echter erholsamer Freude und fruchtbarer Begegnung werden“.
Dieser Wunsch ist Wirklichkeit geworden. Über Jahrzehnte hinweg war die Halle Schauplatz unzähliger Feste und Begegnungen und entwickelte sich zu einem zentralen Ort des Dorflebens. Erweiterungen und Modernisierungen – zuletzt im Jahr 2018 mit dem Einbau einer elektronischen Schießanlage sowie der Erneuerung der Hallendecke – haben dazu beigetragen, dass sie diese Funktion bis heute erfüllt.
Die nun erstmals erschienene Bauchronik wurde bereits im Jubiläumsjahr 2025 anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Hallenneubaus fertiggestellt und liegt ab sofort als gedrucktes Werk vor. Sie zeichnet nicht nur die rasante Bauphase des Jahres 1965 detailliert nach, sondern blickt auch weiter zurück: Bereits 1921 entstand in Schwaney eine erste feste Halle, indem ein Gebäude der Ziegelei in Alfen abgetragen und in Schwaney wieder aufgebaut und als Schützenhalle umfunktioniert wurde.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Chronik den zahlreichen Erweiterungen und Modernisierungen, die das Gebäude im Laufe der Jahrzehnte erfahren hat. Deutlich wird dabei, wie die Halle dabei immer wieder neuen Anforderungen angepasst wurde und sich damit zu einem zentralen Ort des Dorflebens entwickeln konnte.
Die Publikation verbindet sachliche Dokumentation mit lebendiger Erinnerung: Zahlreiche historische und aktuelle Fotografien veranschaulichen die Bau- und Nutzungsgeschichte. Ergänzt wird dies durch die Rubrik „Man erzählt sich …“, in der Anekdoten rund um den Hallenbau und das Vereinsleben versammelt sind. So treten neben Zahlen, Daten und Fakten auch persönliche Geschichten, die einen anschaulichen Einblick in das damalige Geschehen geben.
Grundlage der Chronik sind umfangreiche Recherchen in Archiven sowie zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen, die Vereinschronist Jonas Leineweber zusammengetragen hat. Auf diese Weise entsteht ein vielschichtiges Bild der Menschen hinter dem Bauwerk - jener Helfer, die mit Ausdauer an dem Bauwerk gewirkt haben: Die Baukommission von 1965, die Platzmajore, die regelmäßig tätige „Dienstagstruppe“ sowie die vielen Vorstände und Mitglieder, die über Jahrzehnte hinweg in unzähligen Stunden geplant, gebaut, renoviert und instandgehalten haben.
Heute ist die Schützenhalle weit mehr als ein Festgelände. Sie ist ein lebendiger Ort, an dem Feste, Begegnungen und Versammlungen stattfinden und ein sozialer Mittelpunkt. Ihre Geschichte dokumentiert nicht nur die Entwicklung des Schützenvereins, sondern auch ein Stück Schwaneyer Dorfleben – und spiegelt die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen im ländlichen Raum wider.
Die Chronik kann ab sofort kostenlos per E-Mail an
10 Tanzgruppen begeistern 800 Zuschauer
Am Samstag, den 7. März, 19:00 Uhr war es endlich so weit:
Pünktlich eröffnete das Moderatorenduo Jonas Leineweber und Andre Pladwich die dritte Auflage des Männerballettcontests der Schützenbruderschaft Schwaney und geleiteten (führten) routiniert und sympathisch durch die Veranstaltung.
Die angereisten Gruppen hatten ihre Fans mitgebracht, die gleich von Minute 1 an lautstark für eine ausgelassene Stimmung sorgten.
Das hochklassige Starterfeld setzte sich aus acht Männerballetts zusammen, die nicht nur aus dem gesamten Kreisgebiet, sondern auch aus dem angrenzenden Kreis Höxter gekommen waren.
Thematisch boten die Auftritte eine beeindruckende Vielfalt: Von Filmvorlagen über Abenteuer, Zirkusfeeling und Fantasy war alles vertreten.
Das hohe Niveau stellte eine Herausforderung für die achtköpfige Jury dar, die aus Vertretern der teilnehmenden Tanzgruppen bestand, um eine faire Bewertung zu gewährleisten:
In sieben Kategorien (Thematik, Kreativität, Kostüm, Schritt- und Bewegungsvielfalt, Ausführung, Musik/Stimmung, Choreografie) wurden Punkte vergeben, die schließlich zur Platzierung führten.
Am Ende konnten die „Dancing Tigers“ aus Scharmede die Jury mit ihrem Auftritt „Zurück in die Zukunft“ überzeugen, in dem sie dem bekannten Vorbild neue Szenen aus Mittelalter und Roboter-Zukunft hinzufügten.
Die Tänzer, die ihre Trainerinnen Sabrina Finke und Britta Wiehmeier mitgebracht hatten, begeisterten mit einer gelungenen Kombination aus mehrschichtigem und aufwändigem Bühnenbild, Kostümwechseln sowie akrobatischen, präzisen und abwechslungsreichen Tanzeinlagen.
Nicht minder hervorragend die Nächstplatzierten: Die „Stoppelhopser“ aus Atteln, die vor einer Woche noch einen eigenen Contest veranstaltet hatten, zeigten in ihrer Performance „Zirkus“ beste Artistik im Zirkusambiente.
Die Vorjahressieger „Männerballett der Spielschar Lichtenau“ erreichten mit dem Auftritt „Achterbahn der Gefühle“ einen hervorragenden dritten Platz, der das Auf und Ab im menschlichen Gefühlsspektrum humoristisch aufarbeitete.
Auch die weiteren Teilnehmer Elsener „Männerballett-Revival“, das „Stolperballett Nieheim“, das „Männerballett Dahl“, die „Weweraner Spitzbuben“ und die „Hopfen-Hüpfer“ aus Sennelager-Bentfeld konnten die 800 Zuschauer im Saal mitreißen und sorgten immer wieder für Begeisterungsstürme.
Zu Beginn des Abends hatte die amtierende Schützenkönigin Yvonne Goeken als Losfee die Reihenfolge der Auftritte bestimmt, um eine faire Startverteilung zu gewährleisten. Zumindest ab Platz 2, denn die Lichtenauer hatten wegen anderer Verpflichtungen den schwierigen ersten Auftritt übernommen.
Während sich die Lichtenauer auf ihren Auftritt vorbereiteten, sorgte die Schwaneyer Damentanzgarde mit ihrem Gardetanz (mit dem sie erst am vergangenen Wochenende in Leiberg einen ausgezeichneten Platz erzielt hatte) bereits für beste Stimmung.
Nach den ersten vier Auftritten wurde dem Publikum eine kurze Pause gegönnt, die vom Lokalmatador, dem Männerballett Schwaney, mit ihrem Showtanz "Herr der Ringe" schwungvoll beendet wurde.
Danach heizten die weiteren vier Tanzgruppen dem Publikum kräftig weiter ein und brachten die Stimmung zum Siedepunkt.
Während der Stimmauszählung führte die Tanzgarde ihren in Fürstenberg prämierten Showtanz "Mensch und Maschine – Ein Tanz der Zukunft" vor.
Direkt nach der Siegerehrung sorgte Andre Pladwich am Mischpult dafür, dass die Stimmung auf dem Höhepunkt blieb, und so wurde in der Schützenhalle im Ellertal noch lange ausgelassen weitergefeiert.
Ein rundum gelungener Showabend, der sicher im nächsten Jahr eine neue Auflage bekommen wird.
Drei närrische Tage in Schwaney: Die Liebe kam ins Ellertal
Mit einem furiosen Gala-Abend bei hochklassigen Tanzauftritten und mitreißender Partymusik eröffnete der Schützenverein Schwaney am 14. Februar ein Karnevalswochenende, das seinem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen ließ.
Besonders die tänzerischen Darbietungen sorgten für eine Atmosphäre, die die Gäste immer wieder von den Stühlen riss.
Unter dem Motto „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“ folgten zwei weitere Tage voller Partystimmung, Kreativität und närrischer Lebensfreude.
Der große Gala-Abend fiel in diesem Jahr auf den Valentinstag, und so stand das Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar ganz im Zeichen des Mottos „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“.
Den Anfang machte der Gala-Abend am Samstag, gefolgt von der Bütten-Gala am Sonntag, bei der das bestens aufgelegte Moderatorenteam Jonas Leineweber und Petra Fromme das zahlreich erschienene Publikum locker und souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte.
Passend zum Motto war nicht nur das Bühnenbild detailreich auf das Thema „Liebe“ abgestimmt, auch das Moderatorenduo erschien in leuchtendem Rot.
Nach einer hinreißenden Ode an die Vielfalt der Liebe und ihre unterschiedlichen „Typen“ zog der Elferrat ein – kostümiert als verschiedenste „Boten der Liebe“.
Danach nahm das furiose Bühnengeschehen seinen Lauf und präsentierte dem feierfreudigen Publikum einen Höhepunkt nach dem anderen.
Gleich im ersten Programmpunkt des Gala-Abends setzte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem traditionellen Gardetanz in schmucken Uniformen ein Ausrufezeichen. Mit strahlendem Lächeln meisterten die Tänzerinnen selbst die anspruchsvollsten Figuren.
Für viele Lacher sorgten anschließend die vom „Alles-Klar-Orchester“ bekannten Detlev Schonlau und Norbert Johlen, die – diesmal ohne Orchester – mit ihrem Kabarettauftritt überzeugten. Als sie nach dem komödiantischen Teil aber dann doch keine Lust mehr zum Musizieren hatten, riefen sie per „Musiker-Nothotline“ kurzerhand die Altenbekener „Day and Light Drummer“ zu Hilfe, die mit mitreißender Trommelmusik sowie begeisternden Show- und Lichteffekten auftraten.
Mit ihrer Performance „Magic Moments“ zeigte die Nachwuchstanzgruppe TuS Dance 3 eine beeindruckende Leistung. Die junge Gruppe begeisterte mit einer präzisen und ausdrucksstarken Choreografie, die das Publikum spürbar mitriss. Im Sketch „Froschkönig“ interpretierten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Grimmsche Märchen mit zahlreichen Hommagen an bekannte Lieder neu und animierten das Publikum immer wieder zum Mitsingen. Mit Geschichten aus dem Dorfleben verlieh „Dorfkind“ Andre Pladwich seiner Stand-up-Comedy unverkennbares Schwaneyer Lokalkolorit.
Obwohl die Altenbekener „Bollerborner“ erst tags zuvor ihre eigene große Karnevalsveranstaltung bestritten hatten, bereicherten sie den Gala-Abend mit zwei starken Auftritten. In ihrer Performance „Bollerborn Goes Africa“ entführten sie das staunende Publikum mit kraftvollen Klängen und eindrucksvollen Kostümen in die Welt des Musicals „König der Löwen“ und damit in die afrikanische Savanne.
Gleich nach der Pause legte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem Showtanz „Menschen und Maschine – Ein Tanz der Zukunft“ eindrucksvoll nach und riss das Publikum erneut von den Sitzen. Mit aufwendigen Kostümen und eigener Bühnendekoration griff die Garde ein hochaktuelles Thema tänzerisch auf: die Zusammenarbeit von Mensch, künstlicher Intelligenz und Robotik. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.
Erstmals traten die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ in Schwaney auf. Die seit 1972 aktive Gruppe begann ihren Musikmix zunächst ruhig mit „1000 Mal berührt“, rockte anschließend als KISS mit hautengen Kostümen und markanter Schminke die Bühne und bezog schließlich beim „Münchner Hofbräuhaus“ auch den Elferrat mit ein. Spätestens hier hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.
Beim zweiten Auftritt der „Bollerborner“ als Männerballett verschlug es Michael „Marty McFly“ Auffenberg auf seiner Flucht vor wütenden Mitbürgern aus der Nachbarortschaft zunächst in die Vergangenheit. Auf seiner Reise „Zurück in die Zukunft“ begegnete er unter anderem den Blues Brothers, Tänzern der Disco-Ära und den Backstreet Boys, bevor er schließlich wieder bei den Bollerborner Tänzern der Gegenwart ankam.
Als DJ Ötzi sorgte Felix Beine, unterstützt von weiteren „Arts of Darts“, für ausgelassene alpenländische Feierstimmung. Mit ihrem Partytanz „High School Musical“ zeigte die Tanzgarde Schwaney noch einmal ihr Können – als Cheerleader, die ihre Basketballspieler feierten, unterstützt von Tänzern des Männerballetts. Wer nun dachte, die Höhepunkte des Abends seien bereits erreicht, wurde vom Auftritt des Männerballetts eines Besseren belehrt: In „Herr der Ringe – Tanz der Gefährten“ zeigten die jungen Männer eine beeindruckende Performance im tolkienschen Kampf von Gut gegen Böse – ein großartiger Vorgeschmack auf den Schwaneyer Männerballettcontest am 7. März.
Mit dem großen Finale aller Akteure endete der furiose Karnevalsabend. Dabei wurde es noch einmal richtig eng auf der Bühne, denn noch nie standen mit über 100 Mitwirkenden so viele Akteure gemeinsam im Finale. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Unter musikalischem Ansporn von DJ Andre Pladwich ging es anschließend nahtlos in die After-Show-Party über – gefeiert wurde noch bis tief in die Nacht in der Schützenhalle.
Bei der Bütten-Gala am Sonntag ergänzten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Programm des Vorabends um drei weitere Sketche. In „Haus-OP“ wurde humorvoll gezeigt, was in Zeiten zunehmender Einsparungen im Gesundheitswesen vielleicht bald Realität werden könnte: Eine Hausfrau (Petra Fromme) führte mit Unterstützung von Magd Monika Knoke und Opa Nicole Lütkemeier eine Operation auf dem Küchentisch durch – live übertragen aus dem Esszimmer von Fernsehteam Gabi Weber und Manuela Stiewe. Mit Erfahrungen aus Hausschlachtungen und dem großen medizinischen Hausbuch ging sie routiniert, wenn auch recht robust vor – sehr zum Leidwesen der Moderatorin des Fernsehteams. Im Sketch „Spiel des Jahres“ wurde Fußballfan Christiane Dunsche, während des Fernsehabends vom „Spiel des Jahres“ abgelenkt, nicht nur von Einbrecherin Yvonne Goeken um Bargeld, Sparbuch und Tafelsilber erleichtert, sondern auch noch von seiner ohnehin vernachlässigten Ehefrau betrogen. In „Im Restaurant“ zeigten Christiane Dunsche, Mechthild Knoke und Monika Knoke, zu welch pikanten Verwerfungen überoptimierte Abläufe führen können.
Mit einem humorvollen „Boxkampf“ zweier Lokalmatadore sowie einer Queen-Musikdarbietung waren auch die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ noch einmal vertreten und ernteten begeisterten Applaus.
Das „Alles-Klar-Orchester“ unter der Leitung von Norbert Johlen brachte mit „Witz und Musik“ die Karnevalsstimmung auf einen weiteren Höhepunkt. Neben Karnevalsklassikern zum Mitsingen und Mitschunkeln berichteten Norbert Johlen und Detlev Schonlau augenzwinkernd aus dem Leben bekannter Dorfbewohner. Auch die Nachwuchstanzgruppe „TuS Dance 2“ zeigte mit ihrem Kindertanz eindrucksvoll, dass sich Schwaney um tänzerischen Nachwuchs keine Sorgen machen muss.
Den Abschluss des Karnevalswochenendes bildete der Rosenmontag, der ganz im Zeichen der jüngsten Jecken stand. Beim Kinderkarneval, vorbereitet und moderiert von Rebekka Wiethaup, unterstützt von Barbara Wollf, war die Halle gut gefüllt. Kinder, Eltern und Großeltern verfolgten gemeinsam die Vorführungen der Akteure. Wie bei den Großen gab es auch hier einen Kinder-Elferrat, der helfend im Hintergrund wirkte, dabei übernahmen Josi Gehring und Emma Malewski auch die Co-Moderation.
Akteure waren Tus Dance-Tanzgruppen in verschiedenen Altersklassen, das Eltern Kind Turnen (angeleitet von Christiane Dunsche), TuS Dance Minis (angeleitet von Stefanie Böddeker) sowie Turngruppen der Grundschule und der Kindergärten (angeleitet von Christiane Dunsche und Irina Burmester).
Für leckere Waffeln sorgte Familie Auffenberg, für krosse Pommes und Nuggets die Schießsportabteilung.
Neben zahlreichen Tanzauftritten sorgten Mitmach-Aktionen dafür, dass die Kinder nicht nur zusahen, sondern selbst auf und vor der Bühne aktiv wurden. So ging auch diese Veranstaltung – mit viel Spaß und Abwechslung – für das junge Publikum wieder viel zu früh zu Ende.
Ein grandioses Partywochenende, das einmal mehr gezeigt hat:
Schwaney kann – und will – Karneval. Und das über alle Altersgruppen hinweg.






