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Schwaney kann Karneval!

Drei närrische Tage in Schwaney: Die Liebe kommt ins Ellertal

Mit einem furiosen Gala-Abend bei hochklassigen Tanzauftritten und mitreißender Partymusik eröffnete der Schützenverein Schwaney am 14. Februar ein Karnevalswochenende, das seinem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen ließ.
Besonders die tänzerischen Darbietungen sorgten für eine Atmosphäre, die die Gäste immer wieder von den Stühlen riss.
Unter dem Motto „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“ folgten zwei weitere Tage voller Partystimmung, Kreativität und närrischer Lebensfreude.

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Der große Gala-Abend fiel in diesem Jahr auf den Valentinstag, und so stand das Karnevalswochenende vom 14. bis 16. Februar ganz im Zeichen des Mottos „An Valentin ist Karneval – Die Liebe kommt ins Ellertal“.
Den Anfang machte der Gala-Abend am Samstag, gefolgt von der Bütten-Gala am Sonntag, bei der das bestens aufgelegte Moderatorenteam Jonas Leineweber und Petra Fromme das zahlreich erschienene Publikum locker und souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte.
Passend zum Motto war nicht nur das Bühnenbild detailreich auf das Thema „Liebe“ abgestimmt, auch das Moderatorenduo erschien in leuchtendem Rot.
Nach einer hinreißenden Ode an die Vielfalt der Liebe und ihre unterschiedlichen „Typen“ zog der Elferrat ein – kostümiert als verschiedenste „Boten der Liebe“.
Danach nahm das furiose Bühnengeschehen seinen Lauf und präsentierte dem feierfreudigen Publikum einen Höhepunkt nach dem anderen.

Gleich im ersten Programmpunkt des Gala-Abends setzte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem traditionellen Gardetanz in schmucken Uniformen ein Ausrufezeichen. Mit strahlendem Lächeln meisterten die Tänzerinnen selbst die anspruchsvollsten Figuren.
Für viele Lacher sorgten anschließend die vom „Alles-Klar-Orchester“ bekannten Detlev Schonlau und Norbert Johlen, die – diesmal ohne Orchester – mit ihrem Kabarettauftritt überzeugten. Als sie nach dem komödiantischen Teil aber dann doch keine Lust mehr zum Musizieren hatten, riefen sie per „Musiker-Nothotline“ kurzerhand die Altenbekener „Day and Light Drummer“ zu Hilfe, die mit mitreißender Trommelmusik sowie begeisternden Show- und Lichteffekten auftraten.

Mit ihrer Performance „Magic Moments“ zeigte die Nachwuchstanzgruppe TuS Dance 3 eine beeindruckende Leistung. Die junge Gruppe begeisterte mit einer präzisen und ausdrucksstarken Choreografie, die das Publikum spürbar mitriss. Im Sketch „Froschkönig“ interpretierten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Grimmsche Märchen mit zahlreichen Hommagen an bekannte Lieder neu und animierten das Publikum immer wieder zum Mitsingen. Mit Geschichten aus dem Dorfleben verlieh „Dorfkind“ Andre Pladwich seiner Stand-up-Comedy unverkennbares Schwaneyer Lokalkolorit.

Obwohl die Altenbekener „Bollerborner“ erst tags zuvor ihre eigene große Karnevalsveranstaltung bestritten hatten, bereicherten sie den Gala-Abend mit zwei starken Auftritten. In ihrer Performance „Bollerborn Goes Africa“ entführten sie das staunende Publikum mit kraftvollen Klängen und eindrucksvollen Kostümen in die Welt des Musicals „König der Löwen“ und damit in die afrikanische Savanne.

Gleich nach der Pause legte die Tanzgarde Schwaney mit ihrem Showtanz „Menschen und Maschine – Ein Tanz der Zukunft“ eindrucksvoll nach und riss das Publikum erneut von den Sitzen. Mit aufwendigen Kostümen und eigener Bühnendekoration griff die Garde ein hochaktuelles Thema tänzerisch auf: die Zusammenarbeit von Mensch, künstlicher Intelligenz und Robotik. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.

Erstmals traten die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ in Schwaney auf. Die seit 1972 aktive Gruppe begann ihren Musikmix zunächst ruhig mit „1000 Mal berührt“, rockte anschließend als KISS mit hautengen Kostümen und markanter Schminke die Bühne und bezog schließlich beim „Münchner Hofbräuhaus“ auch den Elferrat mit ein. Spätestens hier hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.

Beim zweiten Auftritt der „Bollerborner“ als Männerballett verschlug es Michael „Marty McFly“ Auffenberg auf seiner Flucht vor wütenden Mitbürgern aus der Nachbarortschaft zunächst in die Vergangenheit. Auf seiner Reise „Zurück in die Zukunft“ begegnete er unter anderem den Blues Brothers, Tänzern der Disco-Ära und den Backstreet Boys, bevor er schließlich wieder bei den Bollerborner Tänzern der Gegenwart ankam.

Als DJ Ötzi sorgte Felix Beine, unterstützt von weiteren „Arts of Darts“, für ausgelassene alpenländische Feierstimmung. Mit ihrem Partytanz „High School Musical“ zeigte die Tanzgarde Schwaney noch einmal ihr Können – als Cheerleader, die ihre Basketballspieler feierten, unterstützt von Tänzern des Männerballetts. Wer nun dachte, die Höhepunkte des Abends seien bereits erreicht, wurde vom Auftritt des Männerballetts eines Besseren belehrt: In „Herr der Ringe – Tanz der Gefährten“ zeigten die jungen Männer eine beeindruckende Performance im tolkienschen Kampf von Gut gegen Böse – ein großartiger Vorgeschmack auf den Schwaneyer Männerballettcontest am 7. März.

Mit dem großen Finale aller Akteure endete der furiose Karnevalsabend. Dabei wurde es noch einmal richtig eng auf der Bühne, denn noch nie standen mit über 100 Mitwirkenden so viele Akteure gemeinsam im Finale. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. Unter musikalischem Ansporn von DJ Andre Pladwich ging es anschließend nahtlos in die After-Show-Party über – gefeiert wurde noch bis tief in die Nacht in der Schützenhalle.

Bei der Bütten-Gala am Sonntag ergänzten die „Geschützten Bühnenweiber“ das Programm des Vorabends um drei weitere Sketche. In „Haus-OP“ wurde humorvoll gezeigt, was in Zeiten zunehmender Einsparungen im Gesundheitswesen vielleicht bald Realität werden könnte: Eine Hausfrau (Petra Fromme) führte mit Unterstützung von Magd Monika Knoke und Opa Nicole Lütkemeier eine Operation auf dem Küchentisch durch – live übertragen aus dem Esszimmer von Fernsehteam Gabi Weber und Manuela Stiewe. Mit Erfahrungen aus Hausschlachtungen und dem großen medizinischen Hausbuch ging sie routiniert, wenn auch recht robust vor – sehr zum Leidwesen der Moderatorin des Fernsehteams. Im Sketch „Spiel des Jahres“ wurde Fußballfan Christiane Dunsche, während des Fernsehabends vom „Spiel des Jahres“ abgelenkt, nicht nur von Einbrecherin Yvonne Goeken um Bargeld, Sparbuch und Tafelsilber erleichtert, sondern auch noch von seiner ohnehin vernachlässigten Ehefrau betrogen. In „Im Restaurant“ zeigten Christiane Dunsche, Mechthild Knoke und Monika Knoke, zu welch pikanten Verwerfungen überoptimierte Abläufe führen können.

Mit einem humorvollen „Boxkampf“ zweier Lokalmatadore sowie einer Queen-Musikdarbietung waren auch die Dörenhagener „Dürpern Lümmel“ noch einmal vertreten und ernteten begeisterten Applaus.

Das „Alles-Klar-Orchester“ unter der Leitung von Norbert Johlen brachte mit „Witz und Musik“ die Karnevalsstimmung auf einen weiteren Höhepunkt. Neben Karnevalsklassikern zum Mitsingen und Mitschunkeln berichteten Norbert Johlen und Detlev Schonlau augenzwinkernd aus dem Leben bekannter Dorfbewohner. Auch die Nachwuchstanzgruppe „TuS Dance 2“ zeigte mit ihrem Kindertanz eindrucksvoll, dass sich Schwaney um tänzerischen Nachwuchs keine Sorgen machen muss.

Den Abschluss des Karnevalswochenendes bildete der Rosenmontag, der ganz im Zeichen der jüngsten Jecken stand. Beim Kinderkarneval, vorbereitet und moderiert von Rebekka Wiethaup, unterstützt von Barbara Wollf, war die Halle gut gefüllt. Kinder, Eltern und Großeltern verfolgten gemeinsam die Vorführungen der Akteure. Wie bei den Großen gab es auch hier einen Kinder-Elferrat, der helfend im Hintergrund wirkte, dabei übernahmen Josi Gehring und Emma Malewski auch die Co-Moderation.

Akteure waren Tus Dance-Tanzgruppen in verschiedenen Altersklassen, das Eltern Kind Turnen (angeleitet von Christiane Dunsche), TuS Dance Minis (angeleitet von Stefanie Böddeker) sowie Turngruppen der Grundschule und der Kindergärten (angeleitet von Christiane Dunsche und Irina Burmester).

Für leckere Waffeln sorgte Familie Auffenberg, für krosse Pommes und Nuggets die Schießsportabteilung.
Neben zahlreichen Tanzauftritten sorgten Mitmach-Aktionen dafür, dass die Kinder nicht nur zusahen, sondern selbst auf und vor der Bühne aktiv wurden. So ging auch diese Veranstaltung – mit viel Spaß und Abwechslung – für das junge Publikum wieder viel zu früh zu Ende.

Ein grandioses Partywochenende, das einmal mehr gezeigt hat:
Schwaney kann – und will – Karneval. Und das über alle Altersgruppen hinweg.

Über uns

St. Sebastian
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Julian Wiethaup, Oberst
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