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Vogelschießen und Schützenfest aus Jungschützenperspektive

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Vogelschießen und Schützenfest aus Jungschützenperspektive

 

Von den Vorbereitungen zum Fest

Das Schwaneyer Schützenfest ist facettenreich und durch Kreativität, Vielfalt und Frohsinn gekennzeichnet. Den Beweis dafür liefern u.a. die Jungschützen, die ihre Festivitäten Jahr für Jahr in ihren ganz eigenen Kontext betten. Doch wie sehen sie aus, die Vorbereitungen und Feierlichkeiten rund um den Jungschützenkönig und seine Prinzen? Während für den Großteil der Schützen das diesjährige Vogleschießen wie gewohnt auf  Christ die Himmelfahrt um 14.30 Uhr mit dem Antreten begann, hieß es für die Vogelbauer im Vorfeld: Sägen, schleifen, leimen! Kein Vogelschießen ohne Vogel. Und so begannen die Jungschützen Martin Heinemann und Leon Fieseler schon in den Wintermonaten damit, aus Pappelholz eine vogelartige Kreatur zu schnitzen. 

An den Wochenenden galt es nun Flügel zu sägen, Krallen zu schleifen und Isignien zu hobeln. Weiterhin mussten Handwerksfertigkeiten beim Leimen unter Beweis gestellt und die mühsam herausgearbeiteten Einzelteile zu einem Ganzen vereint werdenAbschließend bedurfte es noch der Einkleidung des Adlers, der mittels Farbe und Lack in ein farbenfrohes und ehrwürdiges Gefieder getränkt wurde. Am Morgen des Vogelschießens dann der letzte vorbereitete Akt: Ein 16er Bohrer wurde angelegt und durch den Brustkorb des Vogels geschoben, um das hölzerne Flugtier mittels fetter und fettiger Schraube im Kugelfang der Schießanlage zu fixieren. Ein letzter prüfender Blick, ein bestätigendes Kopfnicken des Schießmeistes und die Arbeit der Vogelbauhandwerker durfte als gelungen und für beendet erklärt werden.  

 

 

Vom Vogelschießen zur Jungschützenkönigs- und prinzenwürde

 

Am Nachmittag dann endlich die Würdigung für die handwerkliche Arbeit: Mit Pauken und Trompeten und unter den Augen der angetretenen Schützenbrüder wurde der festlich gekleidete Vogel der Jungschützen hochgezogen. Der Adler thronte nun für alle gut sichtbar über den Schützenplatz, nur um kurz darauf in Einzelteile zerschossen und in seine Kleinteile zerlegt zu werden. Die sonst wehmütig wirkenden Vogelbauer sind in diesem Jahr hellauf begeistert, denn sie sind es selbst, die dem Adler den Rest gegeben haben. Während Martin Heinemann sich die Würde des Zepterprinzen sichern konnte, gelang es Leon Fieseler die letzten Holzreste aus dem Kugelfang zu holen und sich als Jungschützenkönig 2019 zu inthronisieren. Zuvor beanspruchte sein Bruder Simon Fieseler durch einen treffsicheren Schuss das Amt des Apfelprinzen für sich. Fassprinz und Bierkapitän wurde Fabian Koch, dem es mit dem 4. Schuss gelang, das auf dem Haupt des Adlers platzierte Holzfass zum Zerbersten zu bringen. Fast jeder Schuss ein Treffer und so konnte schnell von der Pflicht zur Kür gewechselt werden: Unter den Klängen der Garde wurden die Jungschützen in die Halle gespielt, wo in den nächsten Stunden das folgte, was man gemeinhin Brauchtumspflege nennt.  

 

Vom Herrichten der Jungschützenkönigsresidenz zum Schützenfest

 

Mindestens genauso relevant wie das Schützenfest per se sind für die Jungschützen die Festvorbereitungen. So wurde auch 2019 das Motto „Der Weg ist das Ziel“ ausgerufen und die Jungschützen begannen ihre Schützenfestaktivitäten damit, das Zelt auf der Festwiese des Jungschützenkönigs aufzubauen. So trafen am Donnerstag vor Pfingsten die Jungschützen bei der Alten Mühle ein, um eine ehrwürdige Residenz für Jungschützenkönig Leon und seine Prinzen zu errichten. Wie immer galt es den Boden zu unterlegen, den Unterbau auszurichten, Holzbretter einzulegen, sich dabei die Finger zu klemmen, das obligatorische „Der-Boden-liegt-Bier“ zu trinken, die Zeltplane hochzuhieven und die Seitenwände zu montieren, ehe der wertvolle und unverzichtbare Mann mit den Splinten zur Tat schreitet und alles einwandfrei versiegelt. Am Ende knackte die Bratwurst im Mund der Helfer ebenso wie die Scheite im Lagerfeuer, vor dem der Abend ausklingen sollte.  

 

Am Freitag dann die Fahrt in den Wald. Bewaffnet mit Rosenscheren, Beuteln und Wannen ging es an das ehrwürdige Grün der Tannen. Zuvor galt es allerdings den sogenannten „Grün-Hol-Jungfrauen“ zu erklären, wie das Zuschneiden des Grüns vorzunehmen ist. Nach dem mehr oder minder gelungenen Zuschnitt und Sammeln, ein abschließender, prüfender Blick auf den Hänger und die immer damit verbundene Frage, ob das Zusammengetragene denn reichen würde. 

 

Am Samstag galt es dann das zuvor erbeutete Grün in Form zu bringen, genauer gesagt ästhetisch befriedigend an Bögen und Kronen zu wickeln sowie Banner, Fahnen und Wimpel zu hissen, Schilder mit jubelartigen und im Imperativ formulierten Aussprüchen wie „Hoch lebe unser Jungschützenkönig“ aufzuhängen und das ganze Glamourpotenzial des Festplatzes auszureizen. Nach getaner Arbeit erfolgte das obligatorische jungschützeninterne Gruppenfoto, ehe sich die Tore des Festplatzes für die zahlreich eigeladenen Gäste öffneten und die berühmt berüchtigte Warm-Up-Schützenfestfeier der Jungschützen ausgerufen wurde. Ein kleines Regenintermezzo tat der schon am Vorabend ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil, die im Zelt zusammengerotteten Besucher nutzten die Wetterlage für einen stimmungsvollen Zwischengesang.  

 

Schützenfest: Vom Zapfenstreich zum Schützenfrühstück  

 

Nun erst sollte für die Jungschützen das einsetzten, was man gemeinhin mit den Terminus Schützenfest in Verbindung bringt: Zapfenstreich, Festumzug, Tanzabend und Schützenfrühstück. Da diese Aktivitäten für die hier zu erwartende Leserschaft als vertraut vorausgesetzt werden dürfen, soll auf die weitere Beschreibung dieser Elemente nicht näher eingegangen werden. Erwähnenswert ist hingegen, dass auf dem Schützenfrühstück mit Patrick Sendermann und Janik Koch zwei ehemalige, hochverdiente Jungschützen ausgezeichnet wurden und vom BdSJ den Jungendverdienstorden in Bronze erhielten. Weiterhin ist noch anzuführen, dass die Jungschützenabteilung auch in diesem Jahr der Tradition folgend am Dienstagmittag zwischen Schützenfrühstück und Parade abermals beim Jungschützenkönig aufschlug, um ein zünftiges Mittagessen zu sich zu nehmen und die letzten Kraftreserven für den Thekentanz zu sammeln.  

 

Abschließend ist ein Dank auszusprechen, insbesondere an die Familien Fiseler und Heinemann, die die ganzen Festtage an der Alten Mühle erst ermöglicht und durch ihre allgegenwärtige Hilfe zu dem gemacht haben was es war: Ein rundum gelungenes Schützenfest 2019. 

 

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